Am 24.04.2026 wurde die Straße offiziell und feierlich eröffnet.
Mit großem Stolz blicken wir auf das Ergebnis zurück – der lange Weg hat sich gelohnt!
Pünktlich um 14 Uhr begann der Festakt mit der Begrüßung durch Bürgermeisterin Simone Penner und Ortsvorsteher Tobias Buss. In den Ansprachen wurde der Projektverlauf erläutert und allen Beteiligten ausführlich gedankt.
Der Andrang war groß: Rund 60 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Neben zahlreichen interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern waren der komplette Ortschaftsrat von Sitzenkirch sowie Vertreter der Stadt Kandern anwesend – darunter Bürgermeisterin Simone Penner und Tiefbauleiter Dominik Heizmann.
Ebenso begleiteten Geschäftsführer Johannes Huss mit Mitarbeitenden der Firma Kern sowie Vertreter des Regierungspräsisiums (Maren Schäpers), des Planungsbüros Süd-West (Thomas Hoffmann und Christoph Zehnle), von Galaplan (Klara Nehm), Mitglieder des Gemeinderats (Bernd Brohammer und Felix Winkler) sowie die Presse die Eröffnung.
Den feierlichen Höhepunkt bildete das gemeinsame Durchschneiden des Bandes durch Bürgermeisterin und Ortsvorsteher.

Von links: Christoph Zehnle, Maren Schäpers, OV Tobias Buss, BM Simone Penner, Thomas Hoffmann, Klara Nehm, Johannes Huss
Für das leibliche Wohl sorgte der Ortschaftsrat: Es gab Grillwürste und Merguez im Brötchen. Zum Anstoßen wurden frisch gezapftes Bier, Sekt sowie alkoholfreie Getränke angeboten.
Da aufgrund der frühen Uhrzeit nicht alle Dorfbewohner teilnehmen konnten, organisierten die Anlieger am Spielplatz zusätzlich ein gut besuchtes „Anschlussfest„. So hatte jeder die Möglichkeit, das Ereignis im Laufe des Tages gemeinsam zu feiern.
Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass wir nun über eine moderne Straße mit neuen Trinkwasserleitungen und sicheren Gehwegen für unsere Kinder verfügen. Besonders erfreulich ist zudem, dass endlich allen Haushalten ein Glasfaseranschluss zur Verfügung steht. Mit dem Bau der ersten barrierefreien Bushaltestelle in Kandern und den Ortsteilen wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und Inklusion gemacht.
Tobias Buss
Ortsvorsteher
Am Ortseingang wurden zwei Ahorn gefplanzt und die Bushaltestelle beschriftet.

Am Südlichen Ortseingang wurden am vergangenen Mittwoch zwei Ahorn-Bäume (Acer platanoides ‚Cleveland‘) gepflanzt, welche in Zukunft den Anfang des Ortes signalisieren sollen.
Der Ortschaftsrat hat die Entscheidung aus einer Auswahl getroffen, der Bauhof hat die Bäume nun am 14.04.2026 gepflanzt. Danke dafür!
Die Bushaltestellenhäuschen wurden am vergangenen Donnerstag beschriftet, sodass nun sowohl Kandern als auch Sitzenkirch dort vertreten ist.
Bei der Einfahrt grüßt der Schriftzug „Herzlich Willkommen in Sitzenkirch“ und bei der Ausfahrt „Auf Wiedersehen in Sitzenkirch“.
Vielen Dank an werido aus Kandern für die Ausführung!

Ein ungewöhnliches Angebot soll für Entspannung sorgen
Sitzenkirch – Nach dem Abschluss der Bauarbeiten in und um Sitzenkirch durch die Straßensanierung und den Breitbandausbau kehrt zwar wieder mehr Ruhe in den Alltag ein, doch bei vielen Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Belastung der vergangenen Monate noch spürbar.
Vor diesem Hintergrund wird derzeit eine ungewöhnliche Idee diskutiert, die sowohl der künftigen Entlastung als auch der gezielten Entspannung dienen soll.
Wie aus Gemeindekreisen bekannt wurde, prüft man aktuell den Bau eines Tunnels in Richtung Feuerbach. Anlass ist ein kurzfristiges Angebot der Firma Herrenknecht, eine derzeit verfügbare Tunnelbohrmaschine zeitweise einsetzen zu können.
Langfristig könnte eine solche Verbindung insbesondere bei künftigen Straßensperrungen eine wichtige Rolle spielen und die Erreichbarkeit der S-Bahn für die in Feuerbach geplante Anschlussstelle deutlich verbessern.
Parallel dazu wird eine besondere begleitende Nutzung ins Auge gefasst: Um den angestauten Unmut der vergangenen Bauphase aktiv abzubauen, soll der Tunnel bereits während der Entstehung für ein neuartiges Entspannungsangebot genutzt werden.

Geplant ist eine geführte Schreitherapie im Tunnel, bei der Teilnehmende unter Anleitung Stress und Frust gezielt abbauen können. Die spezielle Akustik der Tunnelröhre soll diesen Effekt zusätzlich verstärken.
Im Anschluss ist eine Regenerationsphase im angrenzenden Wald vorgesehen. Dabei sollen einfache Methoden zur Entspannung vermittelt werden – unter anderem durch bewusstes Wahrnehmen der Natur und, wie es augenzwinkernd heißt, auch durch das Umarmen ausgewählter Bäume.
Der Ortsvorsteher Tobias Buss äußerte sich auf Anfrage zurückhaltend optimistisch:
„Wir haben gemerkt, dass die vergangenen Monate viele Menschen gefordert haben. Wenn es uns gelingt, eine sinnvolle Verbindung aus Infrastruktur und einem Angebot für das Wohlbefinden der Bürger zu schaffen, dann sollten wir diesen Ansatz zumindest ernsthaft prüfen.“
Ob und wann das Projekt umgesetzt wird, ist derzeit noch offen. Innerhalb der Gemeinde stößt die Idee jedoch bereits auf reges Interesse.
[bitte beachtet das Datum dieses Beitrags]
