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Sitzenkirch

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sitzenkirch ist als Ortsteil von Kandern unmittelbar vom geplanten Windvorranggebiet VRG 6 betroffen. Der Ausbau der Windenergie wird vom Land Baden-Württemberg vorangetrieben und die Ausweisung der Windvorranggebiete erfolgt durch den Regionalverband Hochrhein-Bodensee. Innerhalb dieser Gebiete sind die Einflussmöglichkeiten der Kommunen begrenzt.

Da bereits erste konkrete Projektüberlegungen bestehen, haben sich die Kommunen Bad Bellingen, Efringen-Kirchen und Kandern auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Ziel ist es, die Bürgerschaft frühzeitig zu informieren, Fragen zu beantworten und Anregungen in den weiteren Prozess einzubeziehen.

Hierzu laden die drei Kommunen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Bürger-Café Windenergie ein.

Donnerstag, 23. Juli 2026
14:00 bis 18:30 Uhr
Bürgersaal Hertingen (Hebelstraße 8, 79415 Bad Bellingen)

Während der Veranstaltung können Sie sich flexibel informieren und mit Vertretern der Kommunen, Fachplanern und Projektverantwortlichen ins Gespräch kommen. Vorgestellt werden unter anderem der aktuelle Planungsstand, mögliche Standorte sowie Themen wie Natur- und Artenschutz, Anwohnerschutz, Regionalplanung, regionale Wertschöpfung und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung.

Gerade für die Bürgerinnen und Bürger in Sitzenkirch bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, sich frühzeitig aus erster Hand über die Planungen im Windvorranggebiet VRG 6 zu informieren und Fragen, Hinweise sowie Bedenken direkt einzubringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Mehr dazu auch in der Einladung auf der Homepage Kandern und der Gemeinde Bad Bellingen.

Die Neumatt wird nun doch saniert, zumindest teilweise und auch der Enzenbergweg wird teilsaniert. Damals – am 20.11.2020 – haben wir berichtet, dass der Gemeinderat es abgelehnt hat, die Neumatt im Zuge der Ortsdurchfahrt mitzusanieren. Jetzt, fünfeinhalb Jahr später sieht die Sache anders aus.

Die Badische Zeitung berichtete am 27.05.2026, dass es nun doch auch Arbeiten in der „Inmatt“ und im Enzenbergwerg geben soll. Die „Inmatt“ gibt es nicht – es handelt sich natürlich um die Nebenstraße „In der Neumatt“.

Leicht fiel die Entscheidung dem Gemeinderat nicht, obwohl Bauamtsleitung und Ortsvorsteher sich erneut dafür ausgesprochen haben, dass die beiden Maßnahmen notwendig sind – unter anderem, weil eine getrennte Entwässerung vorgeschrieben ist, aber in der Nebenstraße schlicht nicht kein Regenwasserkanal liegt. Die Vorbereitungen für den Anschluß im Kreuzungsbereich wurden bereits erstellt, somit muss die Ortsdurchfahrt nicht mehr „angefasst“ werden.

Der Enzenbergweg war während der Sperrung der Ortsdurchfahrt als Umfahrungsroute im Betrieb – und hat somit auch gelitten. Die nun maximal von der Stadt zur Verfügung gestellten Mittel dürfen 50.000 Euro nicht überschreiten, es gibt jedoch auch hier eine Fördermöglichkeit, die es ermöglicht, viele Schäden zu beheben.

Am 24.04.2026 wurde die Straße offiziell und feierlich eröffnet.
Mit großem Stolz blicken wir auf das Ergebnis zurück – der lange Weg hat sich gelohnt!

Pünktlich um 14 Uhr begann der Festakt mit der Begrüßung durch Bürgermeisterin Simone Penner und Ortsvorsteher Tobias Buss. In den Ansprachen wurde der Projektverlauf erläutert und allen Beteiligten ausführlich gedankt.

Der Andrang war groß: Rund 60 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Neben zahlreichen interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern waren der komplette Ortschaftsrat von Sitzenkirch sowie Vertreter der Stadt Kandern anwesend – darunter Bürgermeisterin Simone Penner und Tiefbauleiter Dominik Heizmann.

Ebenso begleiteten Geschäftsführer Johannes Huss mit Mitarbeitenden der Firma Kern sowie Vertreter des Regierungspräsisiums (Maren Schäpers), des Planungsbüros Süd-West (Thomas Hoffmann und Christoph Zehnle), von Galaplan (Klara Nehm), Mitglieder des Gemeinderats (Bernd Brohammer und Felix Winkler) sowie die Presse die Eröffnung.

Den feierlichen Höhepunkt bildete das gemeinsame Durchschneiden des Bandes durch Bürgermeisterin und Ortsvorsteher.

Das Band zur Eröffnung der Straße wird von Bürgermeisterin und Ortsvorsteher gemeinsam durchgeschnitten.

Von links: Christoph Zehnle, Maren Schäpers, OV Tobias Buss, BM Simone Penner, Thomas Hoffmann, Klara Nehm, Johannes Huss

Für das leibliche Wohl sorgte der Ortschaftsrat: Es gab Grillwürste und Merguez im Brötchen. Zum Anstoßen wurden frisch gezapftes Bier, Sekt sowie alkoholfreie Getränke angeboten.

Da aufgrund der frühen Uhrzeit nicht alle Dorfbewohner teilnehmen konnten, organisierten die Anlieger am Spielplatz zusätzlich ein gut besuchtes „Anschlussfest„. So hatte jeder die Möglichkeit, das Ereignis im Laufe des Tages gemeinsam zu feiern.

Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass wir nun über eine moderne Straße mit neuen Trinkwasserleitungen und sicheren Gehwegen für unsere Kinder verfügen. Besonders erfreulich ist zudem, dass endlich allen Haushalten ein Glasfaseranschluss zur Verfügung steht. Mit dem Bau der ersten barrierefreien Bushaltestelle in Kandern und den Ortsteilen wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und Inklusion gemacht.

Tobias Buss
Ortsvorsteher

Am Ortseingang wurden zwei Ahorn gefplanzt und die Bushaltestelle beschriftet.

Am Südlichen Ortseingang wurden am vergangenen Mittwoch zwei Ahorn-Bäume (Acer platanoides ‚Cleveland‘) gepflanzt, welche in Zukunft den Anfang des Ortes signalisieren sollen.

Der Ortschaftsrat hat die Entscheidung aus einer Auswahl getroffen, der Bauhof hat die Bäume nun am 14.04.2026 gepflanzt. Danke dafür!

Die Bushaltestellenhäuschen wurden am vergangenen Donnerstag beschriftet, sodass nun sowohl Kandern als auch Sitzenkirch dort vertreten ist.

Bei der Einfahrt grüßt der Schriftzug „Herzlich Willkommen in Sitzenkirch“ und bei der Ausfahrt „Auf Wiedersehen in Sitzenkirch“.

Vielen Dank an werido aus Kandern für die Ausführung!




Ein ungewöhnliches Angebot soll für Entspannung sorgen

Sitzenkirch – Nach dem Abschluss der Bauarbeiten in und um Sitzenkirch durch die Straßensanierung und den Breitbandausbau kehrt zwar wieder mehr Ruhe in den Alltag ein, doch bei vielen Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Belastung der vergangenen Monate noch spürbar.

Vor diesem Hintergrund wird derzeit eine ungewöhnliche Idee diskutiert, die sowohl der künftigen Entlastung als auch der gezielten Entspannung dienen soll.

Wie aus Gemeindekreisen bekannt wurde, prüft man aktuell den Bau eines Tunnels in Richtung Feuerbach. Anlass ist ein kurzfristiges Angebot der Firma Herrenknecht, eine derzeit verfügbare Tunnelbohrmaschine zeitweise einsetzen zu können.

Langfristig könnte eine solche Verbindung insbesondere bei künftigen Straßensperrungen eine wichtige Rolle spielen und die Erreichbarkeit der S-Bahn für die in Feuerbach geplante Anschlussstelle deutlich verbessern.

Parallel dazu wird eine besondere begleitende Nutzung ins Auge gefasst: Um den angestauten Unmut der vergangenen Bauphase aktiv abzubauen, soll der Tunnel bereits während der Entstehung für ein neuartiges Entspannungsangebot genutzt werden.

Geplant ist eine geführte Schreitherapie im Tunnel, bei der Teilnehmende unter Anleitung Stress und Frust gezielt abbauen können. Die spezielle Akustik der Tunnelröhre soll diesen Effekt zusätzlich verstärken.

Im Anschluss ist eine Regenerationsphase im angrenzenden Wald vorgesehen. Dabei sollen einfache Methoden zur Entspannung vermittelt werden – unter anderem durch bewusstes Wahrnehmen der Natur und, wie es augenzwinkernd heißt, auch durch das Umarmen ausgewählter Bäume.

Der Ortsvorsteher Tobias Buss äußerte sich auf Anfrage zurückhaltend optimistisch:
„Wir haben gemerkt, dass die vergangenen Monate viele Menschen gefordert haben. Wenn es uns gelingt, eine sinnvolle Verbindung aus Infrastruktur und einem Angebot für das Wohlbefinden der Bürger zu schaffen, dann sollten wir diesen Ansatz zumindest ernsthaft prüfen.“

Ob und wann das Projekt umgesetzt wird, ist derzeit noch offen. Innerhalb der Gemeinde stößt die Idee jedoch bereits auf reges Interesse.

[bitte beachtet das Datum dieses Beitrags]

Pünktlich zum 09.03.2026 wurde die Straße freigegeben. Die Saniuerung der Ortsdurchfahrt ist somit ziemlich abgeschlossen.

Die Information auf der Homepage kommt leider erst jetzt, jedoch ist das bestimmt jedem auch so sofort aufgefallen. Der gewohnte Verkehr ließ nicht lange auf sich warten und es ist fast „wie früher“ – nur bei weitem nicht so holprig.

Alle Anlieger und ich sind sehr froh, dass die Baustelle nun langsam zu Ende geht und die erlaubte Durchfahrt endlich für Entlastung sorgt. Ein paar Nebenschauplätze sind noch zu erledigen, wie Stellen von Zäunen oder Bepflanzungen usw. Dies kann noch ein paar zeitweise Sperrungen und Beeinträchtigungen mit sich bringen, aber auch dies ist absehbar.

Ich danke der Firma Kern und den mitausführenden Firmen für die tolle Arbeit!
Ortsvorsteher Tobias Buss

Wie ich vor kurzem informiert habe, ist es nun offiziell: Die Ortsdurchfahrt wird asphaltiert und anschließend für alle freigegeben.

Mit der Straßenasphaltierung sind wir im „letzten Kapitel“ der Sanierung der Orstdurchfahrt angekommen.
Die beiden Bauabschnitte werden ab Montag, dem 02.03.2026 8:00 Uhr vorbereitet – und bereits komplett gesperrt.
Am Dienstag und Mittwoch wird die Deckschicht asphaltiert und wird voraussichtlich gegen 19 Uhr am Mittwochabend (04.03.2026) fertiggestellt werden. Der vordere Bauabschnitt wird dann freigegeben (wie es aktuell ist).

Ab Montag, dem 07.03.2026 ist die Ortsdurchfahrt dann komplett freigegeben. Besonders dies wird viele freuen, besonders Auswärtige, die sich endlich einen weiteren Arbeitsweg sparen können.

Wichtig für Sitzenkircher:

  • Am Montag wird für den gelben Sack eine Sammelstelle eingerichtet, da bereits die Firma Kühl nicht mehr anfahren kann.
  • Parkt bitte eure Fahrzeuge außerhalb der Baustelle oder auf einer Straße, die ihr per Umleitung erreichen könne (siehe dazu die Bilder)

Auch wenn ich immer wieder höre, dass es „sehr lang“ ging, ist trotzdem immernoch alles im Plan. Man darf nicht vergessen, dass wir hier sehr große Eingriffe in die Infrastruktur gemacht haben.

Hier das Informationsschreiben an alles Anwohner in Sitzenkirch und Käsacker mit beigefügten Übewrsichts- und Umleitungsplänen.

Mittlerweile sind die Gehwege weiter forgeschritten und alle Straßenlampen wurden vorbereitet. Die Kolonne arbeitet derzeit an der Kreuzung im Bauabschnitt 2 und bereitet das Einbauen der Deckschicht vor.

Ein letztes Mal

Mit dem Einbauen der Deckschicht ist die Straße nun endlich „fertig“. Viele sehnen sich diesem Tag entgegen – und auch wenn es vielen lange vorkommt, wir sich noch immer gut im Zeitplan.

Wenn alles nach Plan läuft, wird im März diese Arbeit ausgeführt. Dies bedarf dann einer letzten, aber längeren (z.B. dreitägigien) Sperrung der komlpetten Ortsdurchfahrt.

Natürlich ist allen beteiligten bewußt, dass dies nicht ohne die Unterstützung und Verständnis der Einwohner geht; aber danach ist dann ja auch endlich „wieder offen“.

Sobald es soweit ist, werden wir detailiert informieren!

Glasfaser endlich fertig

Ein weiteres Kapitel ist auch endlich abgeschlossen: Das Glasfaser ist im ganzen Ort betriebsbereit. Das ist zum Jahresbeginn noch dringender geworden, als bekannt wurde, dass der für viele derzeitige Anbieter COS-On-Air den Betrieb einstellt.

Veträge können bei PYUR oder Stiegeler oder über die Firma APM gemacht werden.
Fragen kann ich dazu auch gerne beantworten.

Am Samstag, dem 17.01.2026, findet in Sitzenkirch die offizielle Holzversteigerung bei der Langenebene-Hütte in Sitzenkirch statt. Nach der offiziellen Holzversteigerung werden wir auch ein paar fertige Holzbündel versteigern und auch etwas zur Unterhaltung bieten.

Ab 12 Uhr

sorgt das Gasthaus Engel wie üblich mit der bewährten „Wirtschaft im Walde“ mit diversen Speisen und Getränken für das leibliche Wohl.

Um 13 Uhr

beginnt die Versteigerung der Polter – Treffpunkt wie immer bei der Hütte.

Von dort aus werden die Polter abgelaufen und vor Ort versteigert. Die Bezahlung wird wie in den letzten Jahren auch per Rechnung erfolgen.
Zur Versteigerung kommen ca. 23 Polter mit insgesamt ca. 120 Fm Polter – in verschiedenen Größen. Das Holz ist am Schlossweg, Sitzenkircherweg und Sallneckweg gelagert und kann dort auch schon bei Bedarf vorher begutachtet werden.

Hinweis: Wir werden nicht alles ablaufen können, daher habe ich unten einen Lageplan und die Bilder des Holzes hinzugefügt.

Am Nachmittag

werden wir an der Hütte noch ein paar verbrauchsfertige Brennholz-Bündel versteigern, also bereits gespalten und getrocknet. Zur Unterhaltung werden wir auch einen kleinen Wettbewerb für Jung und Alt aufbauen – es gibt auch etwas zu gewinnen!

Der Ortschaftsrat freut sich auf den Besuch von vielen Interessenten und Gästen und wünscht einen gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag am Lagerfeuer.

Wegbeschreibung

Aufgrund der Baustelle in Sitzenkirch ist zu beachten, dass die Anreise ggf. anders als üblich erfolgen muss (wenn man nicht von Kandern her kommt).
Der Standort der Langenebene-Hütte ist hier: https://maps.app.goo.gl/Rmmhq2cjUDeuEg6Y6 (Google).

Der QR-Code verweist auf diese Seite und kann genauso wie der Flyer sehr gerne geteilt werden.

Hier der Flyer – mit Bildern der Holzpolter, falls es jemand es sich anschauen möchte (wir werden nicht alles ablaufen können am Samstag).

Dieses Jahr kann leider keine Haus- und Straßensammlung durchgeführt werden, diese wäre für den Zeitraum vom 25.10.2025 bis 23.11.2025 geplant gewesen.

Die Unterstützung ist trotzdem wichtig! Der Volksbund ist auf Spenden angewiesen.

Die einfachste Art sich zu beteiligen ist direkt online über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.: https://www.volksbund.de/spenden. Hier kann per Überweisung, VISA oder PayPal gespendet werden.
Oder auch in der „digitalen Spendendose“ hier: https://www.volksbund.de/sammlung

Mit Ihrer Online-Spende können Sie unsere drei Grundsätze unterstützen. Die Pflege von Kriegsgräbern, das öffentliche Erinnern und Gedenken an die Toten und die Förderung von Jugend und Bildung in Bezug auf historisch-politische Bildung. Sie helfen dabei, dass Angehörige beim Trauern unterstützt und die Opfer gewürdigt werden.

https://www.volksbund.de/spenden

Ich nehme auch gerne Spenden in der Ortsverwaltung entgegen und vermittle diese an den Volksbund weiter.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Tobias Buss
Ortsvorsteher