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Sitzenkirch

Heute: Langenebene-Hütte, Sitzbank am Friedhof, Ortschaftsrat und Haushalt 2022


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„Beliebtes Ausflugsziel kurz vor der Fertigstellung„

Richtfest auf der Lange-Ebene-Hütte / Große Einweihung im nächsten Jahr geplant / 16.500 Euro Spenden für den Wiederaufbau

Richtfest vor der Langenebene-Jütte

Zeitungsbericht vom 17.11.2021:

Im kleinen Kreis fand die Aufrichtung der Lange-Ebene-Hütte statt: von links Kanderns Bürgermeistein Simone Penner, der Sitzenkircher Ortsvorsteher Tobias Buss, Bauhofleiter Armin Fehrenbacher, Alfred und Daniel Munz vom gleichnamigen Baugeschäft, Manfred Wetzel (Schreinerei Wetzel), der inzwischen pensionierte Revierförster Rainer Dickele und sein Nachfolger Otto-Jesko von Schröder sowie im Hintergrund Bauhofmitarbeiter Matthias Meisinger.

Kandern-Sitzenkirch (wok). Endlich steht sie wieder! Die beliebte Schutzhütte oberhalb Sitzenkirch, auf dem Wanderweg zwischen Kandern und der Sausenburg, die im März 2020 nach einer Brandstiftung bis auf die Fundamente abgebrannt war, ist wieder aufgebaut. Das Richtfest fand kürzlich aufgrund der pandemischen Lage in kleinem Kreis statt. „Doch im Frühjahr planen wir eine große Einweihung“, schickt Tobias Buss, der Sitzenkircher Ortsvorsteher gleich hinterher. Dann sollen auch alle Spender und Unterstützer entsprechend gewürdigt werden.

Die kleine Feier an einem Donnerstagabend mit „Feierabend-Bier“ und einer heißen Wurst sollte den Abschluss der groben Arbeiten signalisieren. Doch seien die Arbeiten längst noch nicht fertig, betont der Ortsvorsteher: Ein Ofen werde noch eingebaut sowie der Kamin, die Inneneinrichtung fehlt noch, und auch die Außenanlagen  müssen noch angelegt werden.

Gemeinsam mit der Stadt Kandern war Tobias Buss die treibende Kraft, die den Wiederaufbau forcierte. Nachdem der Schock über die sinnlose Brandstiftung annähernd verdaut war, starteten die Initiatoren einen Spendenaufruf, bei dem über 16.500 Euro zusammen kamen. Eine Unterschriftenaktion fand über 900 Unterstützer. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau der Lange-Ebene-Hütte schätzt Tobias Buss auf rund 25.000 Euro.

Ursprünglich sollte die Hütte an ihrem bisherigen Standort wieder errichtet werden. Doch dieser befand sich im Staatswald, was das Projekt als schwierig darstellte. Gemeinsam einigten sich die Verantwortlichen dann auf einen Platz auf der  gegenüberliegenden Seite des Weges. Dieser liegt im Stadtwald, was für alle Beteiligten die beste Lösung darstellte.

Tobias Buss schwebte ursprünglich für den Wiederaufbau ein Bürgerprojekt vor, bei dem sich möglichst viele Unterstützer tatkräftig einbringen konnten. „Im Nachgang bin ich allerdings froh, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie nur wenige Beteiligte hatten“. So verteilten sich die Arbeiten auf wenige Schultern, die dafür mehr zu stemmen hatten: Maßgeblich war das Team vom städtischen Bauhof mit dem Aufbau betraut, zuvor hatte das Baugeschäft Munz die Bodenplatte betoniert. Der Forst BW spendete Geld für das Holz, das wiederum von der Schreinerei Wetzel vom Käsacker zugesägt wurde und die Firma Koramic lieferte die Dachziegel.

Heute: Langenebene-Hütte, Holzbestellungen, Ernte-Dank, Gräberfeld und Friedhof, Film über Sitzenkirch.


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Die Bodenplatte wurde erstellt und die neue Hütte aufgerichtet – die neue Langenebene-Hütte steht und heute möchte ich gerne den Stand der Bauarbeiten vorstellen.

Einige Wanderer, Helfer und Interessierte haben sich schon vor Ort vom Fortschritt überzeugen können – hier noch einmal für die Öffentlichkeit. Wie die 912 Unterschriften bei der Online-Sammlung damals gezeigt haben, kommen viele Interessenten auch aus anderen Bundesländer und aus unseren Nachbarländern.

Anfangs war es nicht leicht und eindeutig, dass wir „unsere Hütte“ wiederbekommen.

  • Die lange Unterschriftenliste hat uns sehr geholfen, das Projekt überhaupt erst beginnen zu können.
  • Die Spender (16000 Euro und viel Lohn und Arbeitsleitungen in über 60 Spenden) machen es möglich, dass wir das Projekt erfolgreich durchführen können.
  • Mit den bereitstehenden Helfern wird das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Der aktuelle Stand

Im Folgenden ein paar Bilder und Beschreibungen zu den Arbeiten in den letzten Monaten.

Geplant vom Bauhof

Armin Fehrenbacher, Leiter des Kanderner Bauhofes, hat in seiner Freizeit die Unterlagen für den Bauantrag vorbereitet, die Werkplanung ausgeführt und die Holzlisten erstellt.

Holz aus dem Stadtwald

Reiner Dickele, „damaliger“ Revierförster, hat mit seinem Team das Lärchenholz aus dem Stadtwald beschafft und sich um den Transport zur Säge gekümmert.
Der ursprüngliche Plan war Holz von ForstBW, jedoch haben wir uns dann auf diese Variante und stattdessen auf eine Geldspende geeinigt.

Gesägt im Käsacker

Das Sägen gemäß Holzliste übernahm wie angekündigt, die Firma Schreinerei Wetzel vom Käsacker (Malsburg-Marzell), welche 1500 Euro als Sägeleistung gespendet hat und auch einen Großteil des Holztransportes übernommen hat.

Abgebunden in Kandern

Das Holz musste noch etwas trocknen und dann wurde die Hütte im August von Bauhof-Team abgebunden und zu vorgefertigten Elementen verarbeitet und beim städtischen Bauhof gelagert.


Untergrundvorbereitung vom Bauhof

Der Untergrund für die Bodenplatte wurde im April vom Kanderner Bauhof hergestellt, im Mai 2021 hatten wir dies schon ausfühlich berichtet.

Bodenplatte von Riedlingen

Die Bodenplatte wurde im September vom Baugeschäft Munz aus Riedlingen (Kandern) erstellt und wie schon angekündigt, wurde diese Bauleistung von der Firma komplett gespendet.

Pandemiebedingt war uns dies eine große Hilfe, denn größere Arbeitseinsätze wären zu dieser Zeit nicht einfach durchführbar gewesen.


Aufgerichtet vom Bauhof

Jetzt ging es ganz schnell: Durch die vorgefertigten Elemente entstand innerhalb von 2 Tagen die neue, schöne Hütte.

Das Bild von Ende September zeigt fast den heutigen Stand. Mittlerweile ist das Dach komplett fertig, aber noch ohne Ziegel.

Weitere Arbeiten

Die nächsten Arbeiten werden hauptsächlich vom Ortschaftsrat Sitzenkirch und den Helfern organisiert und ausgeführt.
Und da gibt es noch viel zu tun – unter anderem:

  • Dachdecken
  • Kamin bauen, Ofen installieren
  • Blecharbeiten
  • Innenausbau (Holzboden, Deckenschalung, usw.)
  • Fenster und Türen herstellen und einbauen
  • Tische, Bänke, Sitzgelegenheiten erschaffen
  • Geländearbeiten
  • Ein ordentliches Einweihungsfest feiern


Es ist viel geschafft – die Hütte steht. Es liegt aber auch noch einiges vor uns.

In den vorhergehenden Absätzen hätte ganz oft „Vielen Dank“ stehen müssen. So oft, dass sich der Text schlecht hätte lesen lassen. Deshalb sei hier stellvertretend gesagt:

Vielen Dank an ALLE!

Tobias Buss, Ortsvorsteher

Wir werden laufend weiter berichten und die Projektseite zur Langenebene aktualisieren.


Für Korrekturen oder Vorschläge können Sie sich gerne an die Ortsverwaltung Sitzenkirch bzw. den Ortsvorsteher wenden.

Heute: Glasfaserausbau, Gräberfeld und Kirche, Langenebene-Hütte, Film über Sitzenkirch.


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Heute: Ortschaftsratsitzung vom Freitag, Update zum Spendenstand (Hundetoiletten und Langenebene-Hütte), Glasfaserausbau, Sirenenwartung.


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ForstBW spendet 2500 Euro für den Wiederaufbau der Langenebene-Hütte!
Die Hütte stand ehemals im Staatswald und wird nun auf der anderen Seite des Weges – im Gemeindewald Kandern auf Sitzenkirch Gemarkung entstehen. Der noch bestehende Grillplatz ist aber weiterhin im Besitz von ForstBW.

Vielen herzlichen Dank für die Spende!

Ursprünglich war vorgesehen, dass das Holz für den Wiederaufbau von ForstBW bereitgestellt wird. Durch eine Planänderung wurde dann aber doch eigenes Lärchenholz verwendet.

Mehr Informationen auf der Projektseite aufgelistet.

Unser Jagdpächter, Werner Brombacher als Malsburg-Marzell, hat 1000 Euro für den Wiederaufbau der Langenebene-Hütte gespendet!

Hierzu vielen herzlichen Dank!

Auch wenn dies jetzt erst bekannt gegeben wird: Die Spende war eine der ersten größeren Spenden.

Mehr Informationen auf der Projektseite aufgelistet.

Die Firma Alfred Dörflinger GmbH in Malsburg-Marzell hat mit einer ebenfalls sehr großzügigen Spende den Wiederaufbau der Langenebene-Hütte unterstützt: 2000 Euro sind gespendet worden.

Hierzu vielen herzlichen Dank!

In einem kurzen Gespräch hofft Herr Dörflinger – wie auch alle anderen – dass die Hütte bald wieder aufgebaut wird und dann auch lange steht.

Der aktuelle Stand: Alles in allem sind bisher Geldspenden von über 10000 Euro Geld eingegangen – dies bringt uns einen großen Schritt der Zielerreichung näher. Die Fläche ist gerichtet, die Bodenplatte in Planung und das Holz größtenteils gesägt.

Weiter geht es im Juli: Die Bodenplatte wird erstellt und wenn das Holz ausreichend getrocknet ist, wird mit dem Abbund begonnen.

Mehr Informationen auf der Projektseite.

Die Gründung des neuen Standortes für die Langenebene-Hütte wurde vom Bauhof Kandern vorbereitet. Nach dem Sägen des Holzes wird auch der Bauhof mit dem Abbund der Hütte tätig werden.

Armin Fehrenbacher, Bauhofleiter der Stadt Kandern, hat in seiner Freizeit den Bauauftrag vorbereitet, die Holzlisten und die Werkplanung erstellt. Sobald das Holz bereitsteht, wird er im Bauhof mit dem Abbund der Hütte beginnen – damit übernimmt die Stadt Kandern einen großen Teil der Ausführung.

Größer angelegte Aktionen mit vielen Helfern sind pandemiebedingt leider noch nicht so einfach möglich, so sind wir sehr froh, dass die Arbeiten zum Wiederaufbau trotzdem erfolgen können und sind sehr zuversichtlich, dass auch bald mehr sichtbar ist.

Der Bauplatz ist bereit.
Danke, Bauhof Kandern!