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Sitzenkirch

Heute: Geschwindigkeitsanzeige, Glasfaser, Ortsdurchfahrt, WC am Spielplatz offen


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Die BZ schreibt ih ihrem Artikel Sanierung der Ortsdurchfahrt in Kandern-Sitzenkirch stockt (Leider nur mit BZ Plus komplett lesbar):

Sitzenkirchs Ortsvorsteher Tobias Buss sorgt sich, weil die geplante Sanierung und Aufwertung der Ortsdurchfahrt nicht vorankommt. Auch der Breitbandausbau gerät dadurch ins Stocken, der Zweckverband Breitbandversorgung hat seine ursprünglichen Pläne bereits verändert. Kanderns Bauamtsleiter ist aber zuversichtlich, dass das Projekt noch in diesem Jahr starten kann.

BZ Artikel vom 13.04.2022

Dies ist u.a. die Reaktion auf meine Anmerkung vom 21.03.2022 in der öffentlichen Gemeinderatssitzung, wo ich um mehr Transparenz und eine Lösungsfindung zwischen Zweckverband und Stadt gebeten habe:

Die BZ schreibt weiter, dass Kanderns Bauamtsleiter zuversichtlich ist, dass das Projekt noch in diesem Jahr starten kann.

Ich hoffe dies natürlich sehr, bin aber auch eher skeptisch, weil nach meinem Ermessen noch einiges offen ist.

Der Zweckverband möchte gerne den Breitbandausbau schon vor der Sanierung verlegen, was ich auch sehr begrüßen würde, wenn sich der Projektstart noch weiter hinzieht.
Derzeit können wir aber nur abwarten und in den nächsten Monaten wird sich dann zeigen, wie es weitergeht.

Tobias Buss (OV Sitzenkirch)

Heute: Glasfaser/Ortsdurchfahrt, Langenebene, Ortsverwaltung nicht besetzt


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Ortsdurchfahrt, Langenebene-Hütte, Epitaphe an der Kirche, Holzverkauf, Ortschaftsrat, Adventssingen

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Breitbandausbau, Ortsdurchfahrt und Neumatt, Bänke am Rebhüsli, Ortschaftsrat tagt

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Am 09.11.2020 hat der Gemeinderat beschlossen, die Sanierung der Neumatt nicht in den Haushaltsplan 2021 zu übernehmen und damit nicht im Jahre 2021 umzusetzen. Somit wird es keine Regenwasserkanalisation geben.

Die Maßnahmen waren in Kombination der Sanierung der Ortsdurchfahrt geplant und würden den Haushalt mit 82 300 Euro belasten. Durch die schwierige Haushaltssituation wird vorerst darauf verzichtet. Die Anschlüsse sollen jedoch soweit vorbereitet werden, dass ein zukünftiger Ausbau der Neumatt ohne erneute Arbeiten an der Ortsdurchfahrt gemacht werden können.

Die Verlegung von Breitband, der Erdkabel für die Energiezuführung und der Straßenbeleuchtung wird somit unabhängig von der Sanierung der Ortsdurchfahrt durchgeführt.

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung (28.09.2020) einstimmig beschlossen, dass die Ortsdurchfahrt (L132) im Jahr 2021 saniert werden soll.
Ob die Nebenstraße „In der Neumatt“ auch ausgebaut wird, wird jedoch später entschieden.

Nach einigen Gesprächen und Entwürfen wurde am 17.09.2020 die Anlieger der Ortsdurchfahrt nichtöffentlich über den Planungsstand informiert. Alle haben sich sehr positiv zum Projekt geäußert.
Das war sehr wichtig, denn das Projekt lässt sich nur umsetzen, wenn die Anlieger grundsätzlich bereit sind, Grundstücksanteile zum Wohle der Allgemeinheit zu veräußern, um Gehwege und Bushaltestellen herzustellen.

Am 24.09.2020 wurde das Projekt von den Mitgliedern des Technischen Ausschusses ebenfalls sehr positiv angenommen und als einmalige Chance gesehen.

Kosten

Die Kosten für die Sanierung liegen bei knapp 1,74 Millionen Euro, welche sich auf folgende Träger aufteilen:

466’771 Euro – Land BW
79’345 Euro – Versorgungsträger (Breitband, Energiedienst)
1’193’418 Euro – Stadt Kandern

Vom städtischen Anteil wiederum werden
312’595 Euro der Abwasserentsorgung,
347’356 Euro der Wasserversorgung und
533,457 Euro dem städtischen Haushalt zugeteilt.

Durch die Förderungsmöglichkeiten von 209’143 Euro (LGVFG) und 150’000 Euro (Ausgleichsstock) reduziert sich der Nettoinvest des städtischen Haushalts auf 174’314 Euro.

Terminplan ab heute

  • 30.09.2020: Einreichung des Antrages zur Programmaufnahme LGVFG
  • Dezember 2020: Einreichung des Antrages auf Förderung
  • April 2021: Vorliegen des Förderbescheides, dann Ausschreiben der Arbeiten
  • Sommer/Herbst 2021: Beginn der Arbeiten (ca. 12 Monate Bauzeit)

In der Neumatt

Als begleitende Maßnahme sind auch Arbeiten in der Neumatt sinnvoll, um Missstände in der Entwässerung zu beheben. Jedoch besteht dort keine Fördermöglichkeit, sodass die Kosten von 303’000 Euro (abzüglich der Versorgungsträgeranteile von 15’468 Euro) fast komplett die Eigenbetriebe (Wasser und Abwasser) und den Haushalt belasten. Auch ist noch nicht sicher, dass dort keine Erschließungsbeiträge auf die Anlieger anfallen.

Aufgrund der ohnehin schwierigen Haushaltslage wird daher erst im Rahmen der Haushaltsberatungen entschieden, ob die Neumatt ausgebaut werden kann und soll.